Wie schlafen Fische?

Eine der häufigsten Fragen, die besonders oft von den jüngsten Besuchern gestellt wird, ist die Frage, ob Fische auch schlafen können. Auf den ersten Blick würden die meisten befragten Personen woll erstmal mit „Nein“ antworten. Einer der Gründe dafür ist, dass bisher wohl noch nie jemand einen auf dem Boden liegenden Fisch gesehen hat, der den Eindruck machen würde zu schlafen. Tatsächlich ist es aber so, dass auch Fische schlafen. Da Fische jedoch HK_Sha_Tin_Parkn_Shop_D_fish_has_gone_or_sleeping_water_tank_on_sale_display_Sep-2015_DSCkeine Augenlieder haben, sind sie gezwungen mit offenen Augen zu schlafen, was es für den Beobachter nur schwer ersichtlich macht, ob der Fisch gerade schläft oder wach ist. Ein Indiz dafür, dass ein Fisch schläft kann eine reduzierte Aktivität sein.

Wie alle anderen Lebewesen auch benötigt der Fisch seinen Schlaf

Wenn ein Fisch schläft, dann senkt er seine Herzfrequenz. Dies ermöglicht ihm eine Erholungsphase. Wann genau die Fische schlafen ist von Art zu Art unterschiedlich. Nachtaktive Fische schlafen also tagsüber, während am Tag aktive Fische in der Nacht schlafen. In der freien Natur ist ein schlafender Fisch immer der Gefahr ausgesetzt Opfer von Raubfischen zu werden. Aus diesem Grund haben manche Fische Überlebensmechanismen entwickelt, um ihren natürlichen Feinden zu entgehen. Einige Arten graben sich besipielsweise im Sand ein, damit sie in ihrer Ruhephase von natürlichen Feinden schwerer entdeckt werden können, wiederum andere suchen Zuflucht unter Steinen oder in kleinen Höhlen.

Fische haben keine Tiefschlafphase

Im Gegensatz zu den Menschen haben Fische jedoch keine Tiefschlafphase. Bereits ein kurzer Lichtstrahl oder eine ungewöhnliche Bewegung im Wasser lässt die Fische aus ihrer Ruhephase erwachen. Man bezeichnet diese Ruhephase dann auch eher als einen Dämmerzustand.

Halten Fische einen Winterschlaf?

Es gibt Fische deren Überwinterung in den kalten Monaten man als Winterschlaf bezeichnen könnte. Dabei fahren sie ihre Herzfrequenz und ihren Stoffwechsel so weit herunter wie möglich. Wenn im Winter die Wasserflächen Eisschichten bilden ziehen sich die Tiere in tieferes Gewässer zurück, da sie sonst Gefahr laufen zu erfrieren.