Wie leben die Seesterne ?

Wenn man Kinder auf Seesterne anspricht, dann denken die meisten vermutlich gleich an Patricio, den rosa Seestern und besten Freund von Spongebob in der Zeichentrickserie. Tatsächlich sind echte Seesterne sogar noch viel gefrässiger als der nimmersatte Patricio und manche Arten gehen, obwohl es für viele Leute 1024px-Red-knobbed.starfish.arpnur schwer vorstellbar ist, auf die Jagd nach Beute.

Die Seesterne gehören zu den Stachelhäutern und es gibt etwa 1.600 verschiedene Arten von ihnen. Je nach Art haben sie unterschiedlich viele Arme, wobei den meisten Personen wohl die Seesterne mit fünf Armen bekannt sind. Es gibt jedoch auch Arten, die bis zu 50 Arme aufweisen. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben, Formen und Größen.

Was fressen Seesterne ?

Auch hier bestehen von Art zu Art Unterschiede. Manche Seesterne jagen Muscheln,Schnecken und Krebse. Andere wiederum ernähren sich von Aas oder Algen. Einige Arten verfügen über tentakelähnliche Fangarme mit denen sie ihre Beute in ihre Mundöffnung ziehen.

Verbreitung der Seesterne

Kurioserweise findet man in sämtlichen Meerestiefen Seesterne. Viele Badegäste haben sie schon angeschwemmt am Strand oder in sehr geringer Tiefe gefunden. Es gibt aber auch Seesterne, die in sehr großer Tiefe leben und dementsprechend dem gewaltigen Druck in diesen Tiefen standhalten können.

Gefährdung der Seesterne

Einige der rund 1.600 verschiedenen Arten sind vom Aussterben bedroht. Seit 2013 beobachtet man ein Massensterben an der amerikanischen Westküste, dessen Ursache man bisher aber noch nicht entschlüsseln könnte.

Sehr interessant ist auch der Umstand, dass Seesterne weder über ein Gehirn verfügen, noch einen Blutkreislauf besitzen. Ihnen dient das Meereswasser alsLebenselexier. Dafür verfügt der Seestern über gleich zwei Verdauungstrakte, um die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten. Seesterne haben auch keine Augen können mit ihren lichtempfindlichen Punkten an ihren Armen jedoch Formen und Farben erkennen. In Gefahrensituation ist es dem Seestern möglich einen Arm von seinem Körper abzuwerfen, der sich nach kurzer Zeit aber wieder von selbst regeneriert und nachwächst.