Interessante Fakten über Fische im Aquarium

Nicht nur die Leute, die ein eigenes Aquarium im Haus haben beschäftigen sich immer wieder gerne mit Fachliteratur, um interessante Fakten über die Fische zu erhalten, die sich in ihren Becken tummeln. Hierbei handelt es sich fast schon um eine eigene Wissenschaft, bei der es immer wieder etwas neues zu entdecken gibt. Wir haben uns auf die Suche gemacht, um einige wenig bekannte Fakten über in Aquarien gehaltene Fische bekannt zu machen.

  • Viele Aquarienliebhaber haben den normalerweise im Mittelmeer lebenden Fugu_in_TankMeerjunker, der zu Gattung der Lippfische gehört, in ihrem Becken. Bei ihrer Geburt sind alle Meerjunker weiblich, nach und nach ändert sich ihre Farbgestaltung und ihre Organe, so dass nach einiger Zeit aus dem Weibchen ein Mänchen entstanden ist.
  • Bei den Seepferchen werden die Jungen vom Männchen und nicht vom Weibchen geboren. Zwar erfolgt die Eiablage selbst durch die Weibchen, allerdings bewahrt das männliche Seepferdchen die Eier in seinem speziellen Brutbeutel auf, aus dem die neugeborenen Seepferdchen letztendlich schlüpfen.
  • Kugelfische verfügen nicht über Schuppen auf der Haut. Stattdessen haben sie am Körper angelegte Stacheln, die erst sichtbar werden, wenn der Fisch sich aufbläht. Sie eignen sich zur Verteidigung, wenn die Fische von Raubfischen attackiert werden.
  • Und noch ein weiterer interessanter Punkt zu den Kugelfischen. In Japan gilt der Kugelfisch als Delikatesse, auch wenn sein Verzehr wegen seines Gifts tödlich sein kann. Allerdings stellt der Kugelfisch dieses Gift nicht selbst her, sondern es wird von Bakterien in seinem Körper gebildet.
  • Die Haut vieler Haie ist dermassen hart, dass beim Kontakt mit einem Hai meistens Wunden bei den Menschen entstehen.
  • Der vor allem in Japan sehr geschätzte Koi-Karpfen gehört zu den Fischarten, die in Aquarien die höchste Lebenserwartung haben. Angeblich sollen einige dieser Fische zu siebzig Jahren alt geworden sein.
  • Auch Piranhas haben bei den Menschen keinen guten Ruf, da sie in Schwärmen in der Lage sind ganze Kühe und Schweine innerhalb kürzester Zeit vollständig zu fressen.