Interessante Fakten über die Seepferdchen

Auch wenn die Seepferdchen äußerlich wenig Ähnlichkeiten mit Fischen aufweisen, so gelten sie doch als Fische. Sie gehören zur sogenannten Gattung der Seenadeln. Man findet sie häufig in europäischen Meeren mit einer gemässigten Wassertemperatur und auch in warmen, tropischen Gewässern.

Kindergeburt ist Männersache

Ein Besonderheit der Seepferchen ist die Tatsache, dass hier die Männchen den nachwuchs zur Welt bringen. Die w1024px-Black_Sea_fauna_Seahorseeiblichen Seepferdchen legen zwar die Eier ab, diese entwickeln sich jedoch in einem speziellen Brutbeute der Männchen. Aus diesem Brutbeutel schlüpfen sie, sobald sie sich voll entwickelt haben. Der Zeitraum zwischen dem Deponieren der Eier durch das Weibchen bis zum Schlüpfen der Jungtiere beträgt in der Regel 10-12 Tage.

Bedroht durch die Zerstörung ihrer Lebensräume

Seepferdchen haben nur sehr wenige natürliche Feinde, da sie zum Großteil aus Knochenplättchen bestehen. Der größte Feind für sie ist daher, wie bei vielen anderen Tieren auch, der Mensch. Häufig landen sie auch als Beifang in engmaschingen Fischernetzen. Eine weitere Bedrohung sind skrupellose Händler in den asiatischen Ländern, die ihren Kunden den Mythos verkaufen, der Verzehr von zerstossenem Seepferdchen habe potenzsteigernde Wirkung. In vielen Ländern werden zudem getrocknete Seepferchen als Touristensouvenir verkauft.

Aktuell gibt es rund 80 verschiedene Arten von Seepferchen

Auch heute noch werden immer wieder neue Arten entdeckt. Es gibt aktuell rund 80 verschiedene Arten, Sie unterschieden sich zumeist in ihrer Größe und in ihren Farben. Die größten Arten können eine recht stattliche Größe von bis zu 35 Zentimetern erreichen, während die kleinsten Arten gerade mal wenige Millimeter groß sind.

Plankton und kleine Krebse dienen als Nahrung

Die Seepferdchen ernähren sich meist von Plankton und kleinerem Krebsen. Sie sind ständig am Essen, da die Nahrung schnell durch den Verdauungstrakt gleitet.

Immer mit der Ruhe

Seepferdchen bewegen sich relativ gemütlich fort und sind deshalb die langsamsten Fische der Welt. Im Durchschnitt schafft es das Seepferdchen nur sich rund 1,5 Meter pro Stunde fortzubewegen. Wenn es natürliche Feinde hätte, wäre es mit dieser Geschwindigkeit hoffnugslos verloren.